Zwei Frauen lieben einen Mann. Ein Mann liebt zwei Frauen. Seine eigenen Affären inspirierten den jungen Goethe zu dem „Schauspiel für Liebende“. Für sein Stück hat Goethe zwei verschiedene Schlüsse geschrieben: Einmal endet es in einer glücklichen »eine abscheuliche und höchst verdammenliche« (Hauptpastor Goeze über die Uraufführung in Hamburg) Dreierbeziehung, einmal gesellschaftstauglich im Selbstmord. Amina Gusner zeigt in ihrer Inszenierung die Zeitlosigkeit des Themas und untersucht mit Goethes klassischem Werk heutige Liebes- und Beziehungsmodelle. Mit Anna Schäfer in der Titelrolle.
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